Befundübermittlung

Dieser Musterbefund steht Ihnen unten zum Download bereit

Alarmierende pathologische Werte
werden sofort nach Fertigstellung per Fax oder telefonisch übermittelt. Im Interesse Ihrer Patienten und zu Ihrer eigenen Absicherung bitten wir Sie, uns Ihre praxisinternen Telefon- und Faxnummern sowie für Ausnahmesituationen auch Ihre Privat- und Handynummern zur Übermittlung wichtiger Befunde zu überlassen. Die schnelle und zuverlässige Mitteilung von pathologischen Analysenergebnissen ist ein wichtiger Teil unseres Serviceangebots.

Zu Ihrer Information möchten wir Ihnen den Ablauf gerne vorstellen.

Der wichtigste Teil unseres Konzeptes ist die schnelle Befundübermittlung per Fax.
Im Normalfall erreicht das Fax den Empfänger innerhalb von 5 Minuten nach Freigabe des Befundes.

Um eine sichere Mitteilung zu gewährleisten, werden die EDV-Protokolle der Fax-Vorgänge zeitnah auf Fehler überprüft (z. B. besetzte Telefonleitung/ abgeschaltete/defekte Endgeräte in den Praxen etc.) und anschließend telefonisch weiter bearbeitet. Die häufigste Quelle der Verzögerung sind ständig besetzte Telefonleitungen in der Praxis, die weder eine Fax- noch telefonische Übermittlung erlauben. Wir empfehlen deshalb, während der Sprechzeiten die Faxleitung frei zu halten. In den verbleibenden Einzelfällen prüfen wir, weshalb eine Übermittlung verzögert oder gar nicht erfolgt ist. Zusätzlich werden Extremwerte auch dann telefonisch übermittelt, wenn eine sichere Übermittlung aufgrund anderer Umstände in Frage gestellt ist und eine Mitteilung besonders dringend erscheint. Der Anruf unter der Privatnummer eines Arztes ist in das Ermessen des Laborarztes gestellt und unterliegt keinen starren Regeln.

Da sich Extremwerte häufig auf bereits bekannte Patienten beziehen, führt die ständige telefonische Mitteilung dieser Werte nach unserer Erfahrung schnell zu Ermüdungserscheinungen beim Personal in den Praxen. Dies bedeutet natürlich auch für Sie einen hohen Zeitaufwand. Bei der schriftlichen Befundübertragung per Fax werden Fehler bei der Übermittlung der Ergebnisse vermieden, so dass insgesamt die Vorteile der Fax-Nachricht überwiegen. Da wir sicherstellen möchten, dass Sie die Extremwerte auf jeden Fall erhalten, kann es in Einzelfällen vorkommen, dass Sie den Befund mehrmals per Fax erhalten.

Die Festlegung der Extremwert-Grenzen ist ein Kompromiss, der sich immer wieder neu nach den Wünschen der einsendenden Ärzte sowie den technischen Möglichkeiten unseres Labors ausrichtet. Gelegentlich wird (aus Sicht der Arztpraxis auch folgerichtig) darauf hingewiesen, dass auch mäßig pathologische Werte im Verlauf bereits Ausdruck eines dramatischen Geschehens sein können.

Eilige Untersuchungsergebnisse
übermitteln wir sofort nach Fertigstellung, wenn Sie dies deutlich auf dem Überweisungsschein / Begleitschein vermerken. Soll das Ergebnis nicht an die einsendende Praxis, sondern an einen anderen Ort übermittelt werden, geben Sie bitte die entsprechende Telefon- oder Faxnummer auf dem Anforderungsschein an.

Vertrauliche / persönliche Befunde
erhalten Sie einzeln in einem separaten Umschlag. Wenn zusätzlich eine eilige Fax-Übermittlung angefordert wird, hat die Praxis für die Wahrung der Vertraulichkeit selbst Sorge zu tragen.

Schriftliche Teil- und Endbefunde
werden durch unseren Kurierdienst oder per Post zugestellt.

Elektronische Befundbereitstellung (DFÜ)

Alle Laborbefunde können selbstverständlich neben den klassischen Übermittlungswegen per Brief oder Faxbefund auch in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden. Die Befunde sind nach Erstellung des Endbefundes sofort verfügbar und können ohne Verzögerung abgerufen werden. 

LDT Befundübermittlung

Die Übermittlung strukturierter Labordaten in elektronischer Form zwischen Labor und Praxisverwaltungssystem wird bereits seit über 20 Jahren erfolgreich praktiziert. Auf diesem Weg lassen sich die Patientenbefunde schnell und einfach in die Patientenakte des Praxisverwaltungssystems importieren und stehen dort für die weitere Befundung dauerhaft zur Verfügung. Je nach Ausgestaltung des Labordatenmoduls innerhalb der Praxissoftware lassen sich die Befunde dort in benutzerdefinierten Darstellungen, Gruppierungen und grafischen Aufbereitungen darstellen.
Wir beraten sie gern und implementieren nach Absprache mit ihrem Hard- und Softwarebetreuer einen Übermittlungsweg, der auf ihre technischen Gegebenheiten, ihre Praxisverwaltungssoftware und ihre Bedürfnisse optimal abgestimmt ist.

PDF Befundübermittlung

Die Übermittlung von Befunden im PDF Format hat gegenüber dem herkömmlichen Import von LDT Befunddaten den entscheidenden Vorteil, dass Formatierung und Darstellung erhalten bleiben und der elektronisch übermittelte Befund dem Layout des „Papierbefundes“ entspricht. Die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit des Befundes ist auf diese Weise optimal sichergestellt. Grafiken für die Normwertdarstellung oder Elektrophoresekurven bleiben ebenfalls erhalten.
In „papierlosen“ Praxen war es gängige Praxis, Papierbefunde mühsam zu digitalisieren oder Faxbefunde zu archivieren. Beide Verfahren sind mit deutlichen Qualitätsverlusten in der Darstellung verbunden und benötigen u.U. viel Speicherplatz auf dem EDV System.
Bei der Übermittlung von PDF-Befunden ist optimale Druckqualität bei gleichzeitig minimalem Speicherplatzbedarf sichergestellt. In zahlreichen Praxisprogrammen lassen sich diese Befunde auch automatisiert den Patientenakten zuweisen. Lästige manuelle Zuordnungen und mühsames einscannen entfallen.

Online Befundauskunft

Die klassischen Befundübermittlungswege sind im Wesentlichen auf eine Langzeitarchivierung der Befunde ausgelegt. Bei der Onlinebefundauskunft geht es um die schnellstmögliche Bereitstellung von Messwerten, Ergebnissen und Beurteilungen. Hierbei ist es möglich direkt nach Validierung der einzelnen Parameter auf die entsprechenden Ergebnisse zuzugreifen, ohne auf die Fertigstellung aller im Auftrag enthaltenen Analysen warten zu müssen.

In allen Bereichen der Befundübermittlung arbeiten wir eng mit den Herstellern von Praxissoftware zusammen und entwickeln die Übermittlungswege in dieser Kooperation stetig weiter um die Befundlaufzeiten weiter zu verkürzen und ihnen bestmögliche Ergebnisse bereitstellen zu können.

Fax / Telefon

Befunde übermitteln wir sofort nach Fertigstellung, wenn Sie dies deutlich auf dem Überweisungsschein / Begleitschein mit „Cito“ vermerken und wenn nötig die Telefon- oder Faxnummer angeben. Bei der Übermittlung der Ergebnisse per Fax ist es wichtig, die Datenschutzbestimmungen nach dem gültigen Datenschutzgesetz einzuhalten. Sie selbst müssen darauf achten, dass nur Personal, das zum Datenschutz verpflichtet ist, die Faxbefunde einsehen kann. Liegt uns keine Datenschutzerklärung vor, zählt die Anforderung einer Übermittlung der Ergebnisse per Fax als Einverständniserklärung. Eine Datenschutzerklärung erhalten Sie auf Anfrage. Sie können Befunde über die Telefonnummer 040-33 44 11-9944 von Montag bis Freitag von 7.00 - 20.00 Uhr abfragen.

E-Mail

Eine unverschlüsselte Übermittlung von patientenbezogenen Daten und Laborbefunden ist aus Datenschutzgründen unzulässig und daher nicht möglich. Bei einer verschlüsselten E-Mail-Übermittlung müsste jede einzelne E-Mail-Nachricht zunächst manuell entschlüsselt und anschließend manuell in das jeweilige Praxisprogramm kopiert werden. Ersatzweise empfehlen wir die Verwendung unserer, eigens zu diesem Zweck entwickelten Software für den Labordatenabruf per Internet – den „ilabclient“. Diese übermittelt auf Knopfdruck alle aktuellen Labordaten in zweifach verschlüsselter Form und stellt die Daten automatisch dem Praxisverwaltungssystem zum Import zur Verfügung. Bei Detailfragen berät Sie gerne unsere Fachabteilung für Labordatentransfer. Diese übernimmt nach Absprache mit ihrem IT-Betreuer auch die Installation der nötigen Softwarekomponenten.
 

Post
Der Postversand Ihrer Endbefunde erfolgt sofort nach Druck.

Datenschutz und Datensicherheit haben für uns bei jedem, der möglichen Übertragungswege höchste Priorität.

Download: Musterbefund.pdf

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