Für Ärzte

Dienstag, den 19. März 2018 von 19.30 -22.00 Uhr

Volkskrankheit chronische Niereninsuffizienz: Neue Wege in der Diagnostik

Die Zahl der Menschen mit Nierenerkrankungen nimmt stetig zu. Zehn bis 15 Prozent sind betroffen. Man spricht von einer Niereninsuffizienz, wenn die Funktion der Niere länger als 3 Monate beeinträchtigt ist. Diese kann auch durch langsam fortschreitende Erkrankungen ohne ein anfänglich fulminantes Ereignis entstehen. Das Tückische: Zu Beginn löst die Krankheit keine merklichen Symptome aus. Patienten mit chronischer Nierenfunktionseinschränkung weisen aber ein deutlich erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Organkomplikationen auf. Daher ist es von außerordentlicher Wichtigkeit Nierenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu therapieren. An diesem Abend möchte ich Ihnen neue Wege in der Diagnostik aufzeigen. Gerne können Sie Fallbeispiele aus Ihrer Praxis mitbringen.

Wir freuen uns auf eine interaktive diskussionsreiche Veranstaltung mit Ihnen.

Referent: 
Prof. Dr. med. Tobias B. Huber
Klinikdirektor
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Innere Medizin
III. Medizinische Klinik und Poliklinik

Download: Einladung-Niereninsuffizienz_03-2019.pdf

03. April 2019 von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Immunbiologika bei chronisch entzündlichen Erkrankungen: Einsatz, Nebenwirkung und Therapiemonitoring

Mehr als 100 Jahre nach Entdeckung des Tumornekrosefaktors (TNF) haben moderne Medikamente, sogenannte TNF-Antagonisten, die klinische Therapie revolutioniert. TNF alpha ist ein zentrales Effektormolekül bei chronsich-entzündlichen Erkrankungen. Als Regulator des Immunsystems führen dessen proinflammatorsiche Eigenschaften zu schweren Entzündungsreaktionen. TNF-alpha-Blocker hemmen diesen körpereigenen Botenstoff. Wie die neue Klasse von Medikamenten, die Biologicals, gezielt und direkt die Aktivität des überreagierenden Immunsystems beeinflussen, wie sie Entzündungsreaktionen hemmen, ist Teil der Grundlagen, über die Sie informiert werden. Gleichermaßen werden in den Vorträgen klinische Schwerpunkte vermittelt. Dabei wird auf die Darstellung aktuellen Wissens in Bezug auf die richtige Auswahl der Medikamente, deren klinischen Einsatz, die Effektivität und Nebenwirkungen, die im Rahmen der Therapie auftreten können, pointiert.

Wir laden Sie hiermit herzlich zu unserer Fortbildung und Diskussion ein zu der Sie gerne wieder eigene Fälle aus dem Praxisalltag für die Diskussion mitbringen können.

Referentinnen:
Dr. med. Stefanie Howaldt
Fachärztin für Innere Medizin
Schwerpunkt Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
MVZ für Immunologie, Hamburg

PD Dr. med. Paula Hoff
Schwerpunkt Rheumatologie
MVZ Endokrinologikum, Berlin

Prof. Dr. Ann Gils
Schwerpunkt therapeutische und diagnostische Antikörper
Dept. of Pharmaceutical and Pharmacological Sciences
Universität Leuven, Belgien

Download: Einladung-Immunbiologika_04-2019.pdf

Übersicht Seminarprogramm Januar bis März 2019

Download: Fortbildungen_6-Seiten-DIN-lang-Jan-Mrz2019-2-final.pdf

Dienstag, den 30. April 2019

Zuverlässige, umfassende und preiswerte Diagnostik von Geschlechtskrankheiten

Die molekulare Diagnostik hält immer weiter Einzug in die Routine der ambulanten Versorgung. Mit der Multiplex-PCR steht eine Methode zu Verfügung die zeitnah alle wichtigen Erreger direkt nachweisen kann.
Im Rahmen der Veranstaltung soll am Beispiel der Geschlechtskrankheiten die Multiplex-PCR (STD-PCR; sexual transmitted diseases) und deren Leistungsfähigkeit vorgestellt werden. Die Schnelligkeit der Methode aber auch die Bedeutung der ausführlichen Befundung und Kommentierung sollen dargestellt werden.

Referent:
Prof. Dr. med. Heinz-Hubert Feucht
Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
aescuLabor Hamburg GmbH

Download: Einladung-Geschlechtskrankheiten_04-2019.pdf

Dienstag, den 21. Mai 2019

Aktuelle Aspekte zu Diagnostik und Therapie von Fettstoffwechselstörungen: Renaissance von Omega-3-Fettsäuren? Wen, wie therapieren?

In der Diagnostik und bei der Therapie von Fettstoffwechselstörungen ist nach wie vor viel Bewegung. Welche Basis-Diagnostik ist sinnvoll? Wann sollte die Diagnostik erweitert werden? Was tun in der Primärprävention? Wer soll mit PCSK9-Inhibitoren behandelt werden?
Mit großer Überraschung haben wir ganz aktuell die Reduce-IT-Studie wahrgenommen. Erleben Omga-3-Fettsäuren eine Renaissance?

Diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen im Kollegenkreis besprechen. Wie üblich, können Sie gerne Ihre eigenen Fallbeispiele zur Diskussion mitbringen.

Referent
Prof. Dr. med. Martin Merkel
Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie
Ärztlicher Leiter Endokrinologikum Hamburg
Focus Top Mediziner 2018

Download: Einladung-Fettstoffwechsel_05-2019.pdf

Dienstag, 18. Juni 2019

Kann es Rheuma sein? Leitsymptome immunologischer Erkrankungen in verschiedenen Lebensabschnitten

Das Spektrum der wichtigsten rheumatologischen Differentialdiagnosen unterscheidet sich in verschiedenen Lebensphasen.
Während im jüngeren Erwachsenenalter infektreaktive Arthritiden und Kollagenosen zu den wichtigsten Differentialdiagnosen zählen, sind dies im höheren Lebensalter die Polymyalgie, die Riesenzellarteriitis und das paraneoplastische Syndrom. Dementsprechend wandeln sich auch die für die Früherkennung wichtigsten Leitsymptome, die in der hausärztlichen oder fachärztlichen Primärdiagnostik berücksichtigt werden sollten.

Referent
Prof. Dr. med. Jürgen Wollenhaupt
Rheumatologie im Struenseehaus

Download: Einladung-Rheuma_06-2019.pdf

Übersicht Seminarprogramm April bis Juni 2019

Download: Fortbildungen_4-6_2019_6-Seiten-DIN-lang.pdf

PCR-Statistik

 Aktuelle Nachweise von resp. Infektionserregern mittels PCR

 

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Nächste Fortbildung am Dienstag, 21. Mai 2019 19.30-22.00 Uhr

Aktuelle Aspekte zu Diagnostik und Therapie von Fettstoffwechselstörungen: Renaissance von Omega-3-Fettsäuren? Wen, wie therapieren?

 

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